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Hör mal! Unsichtbare Begleiter für mehr Lebensqualität

Vorbei die Zeiten, als Hörgeräte noch richtige Monster waren. Was mit einem auffälligen, trichterförmigen Hörrohr begann, hat sich in den vergangenen 200 Jahren zu einem ausgereiften Hilfsmittel entwickelt. Es muss niemandem mehr unangenehm sein weil man es kaum mehr sieht und relativ bequem tragen kann. Die Zahl derer, die ein solches Gerät benutzen, ist gewachsen. Einerseits weil bei vielen Menschen mit steigendem Alter das Hörvermögen sinkt und andererseits weil auch bei einigen jungen Leuten, aus unterschiedlichen Gründen (die Genetik kann dabei eine Rolle spielen), eine Schwerhörigkeit vorliegt. Gerade bei Kindern mit defizitärem Hörvermögen wäre ein Entwickeln der Sprachfähigkeit kaum oder nur schwer möglich, gäbe es nicht die Hörgeräte. Sie alle haben gemeinsam, dass sie aus einem/mehreren Mikrofon(en), einem (meist digitalen) Verstärker sowie einem Lautsprecher, der die Schallwellen leitet, bestehen. Aufgrund verschiedener Ansprüche und Bedürfnisse gibt es aber viele verschiedene Modelle.

Die Hinter-dem-Ohr-Geräte werden so auf die Ohrmuschel gesetzt, dass der größte Teil des Gehäuses „versteckt“ hinter dem Ohr liegt. Diese Gerätegehäuse bieten relativ viel Platz für die Technik mit verschiedenen Optionen und die Batterie, sodass eine hohe Verstärkerleistung erreicht werden kann. 
Die Im-Ohr-Geräte dagegen werden, wie der Name schon sagt, komplett im Ohr, beziehungsweise im Gehörgang getragen und sind deshalb besonders klein und unauffällig, wobei es auch hier verschiedene Ausführungen gibt. Von den ITEs (In-The-Ear), welche die Ohrmuschel gänzlich ausfüllen, über die ITCs (In-The-Canal) und CICs (Completely-In-The-Canal) bis zu den IICs (Invisible-In-the-Canal) reicht hier das Angebot. Bei den kleinsten dieser Geräte kann die absolute Unsichtbarkeit von außen mit einer etwas komplizierteren Handhabung und möglicherweise etwas höherer Reparaturanfälligkeit einhergehen.
Besteht neben der Hör- auch eine Sehschwäche, gibt es auch die Möglichkeit, eine so genannte Hörbrille zu verwenden, bei der die Otoplastik und das Batteriefach meist mit einer Steckverbindung hinten am Brillenbügel montiert sind.
Der Nutzer hat die Qual der Wahl, alleine in Deutschland sind vermutlich über 2.000 verschiedene Modelle ab etwa 500 Euro auf dem Markt. Wichtige Kriterien sind, dass die individuelle Hörschwäche ausgeglichen wird und die Handhabung, das Aussehen und die Größe des Gerätes zu der Person passt, die es verwendet.


Der erste Schritt zum besseren Hören ist der zum HNO-Arzt

Die gesetzlichen Krankenkassen bezuschussen die Anschaffung eines Hörgerätes, also muss zunächst vom Facharzt das Defizit festgestellt und ein Hörgerät verordnet werden. Verordnet wird das Hörgerät an sich, nicht etwa ein bestimmtes Modell. Mit diesem Rezept wendet man sich dann an den Hörgeräte-Akustiker seines Vertrauens, der dann entsprechende Vorschläge unterbreiten wird. Auch eine zuzahlungsfreie Variante sollte dabei sein.
Bei guten Hörgeräteakustikern ist es gängige Praxis, dem Kunden die Möglichkeit zu geben, die infrage kommenden Modelle zu testen, um festzustellen, wie individuell tauglich sie beispielsweise beim Telefonieren, im Gespräch mit einzelnen oder mehreren Personen, bei der Arbeit usw. sind. Die richtige Entscheidung braucht Zeit, ein Hörgerät kauft man nicht von heute auf morgen.


Gute Pflege – gutes Hören

Vier bis sechs Jahre beträgt die durchschnittliche Lebensdauer eines Hörgerätes – allerdings nur bei guter Pflege. So sollte

  • ein Hörgerät außer Gebrauch abgeschaltet werden
  • die Batterie bei längerem Nicht-Gebrauch entnommen werden
  • die Batterien in regelmäßigem Turnus gewechselt und dabei auch die Kontaktflächen vorsichtig gereinigt werden
  • die Filter regelmäßig kontrolliert und bei Bedarf gereinigt werden
  • nach jedem Tragen das Ohrenschmalz (Cerumen) vom Gerät entfernt werden – nie mit scharfem Gerät oder Reinigungsmitteln, sondern nur mit einem weichen Tuch oder einem weichen Bürstchen
  • Hörgeräte sind wasserscheu, also vor entsprechender Witterung schützen
  • vor dem Baden/Duschen/Haarewaschen entfernen

Anfangs ungewohnt wird die Hörhilfe bald zu einem Begleiter werden, den man nicht mehr missen will. Die Lebensqualität verbessert sich, es ist wieder möglich, sich an Unterhaltungen zu beteiligen, ohne ständig nachfragen zu müssen. Soziale Kontakte leben durch Kommunikation, das Zugehörigkeitsgefühl und die Selbstsicherheit nehmen zu. Man nimmt wieder vertraute Geräusche wahr, die vielleicht seit Jahren nicht mehr registriert werden konnten. Und schließlich: Gutes Hören ist auch ein Sicherheitsfaktor, man denke nur an den Straßenverkehr.

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